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Musik und Freimaurerei

Foto Ekhart Wycik – Guido Werner

Ekhart Wycik: Musik und Freimaurerei

Öffentlicher Vortrag der Loge „Alpha Ori“ Erfurt; 25. Januar 2020

Eine Veranstaltung der besonderen Art erwartet die Gäste der Johannis-Freimaurerloge „Alpha Ori“ Erfurt am 25. Januar 2020. Prof. Ekhart Wycik, Dirigierprofessor an der Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar, referiert zum Thema „Musik und Freimaurerei“.

Freimaurerlogen waren seit der Aufklärung Zentren des geistigen Austausches und der freien Meinungsäußerung. Neben Geistesgrößen aus Adel und Bürgertum waren diese Think Tanks der individuellen Entfaltung durch die Durchlässigkeit der sozialen Schranken natürlich gerade auch für Künstler interessant. Ausgehend von der Frage, was Freimaurerei eigentlich ist, beleuchtet Prof. Wycik als Musiker die gegenseitigen Wechselbeziehungen zwischen Musik und Freimaurerei. Eine Sonderstellung nimmt dabei der bekannteste freimaurerische Musiker Wolfgang Amadeus Mozart ein – genauso werden aber auch andere, weniger bekannte und für die Musik Mitteldeutschlands wichtige Musiker zur Sprache kommen. Anhand von Musikbeispielen wird aufgezeigt, wie die freimaurerische Symbolik sogar manchmal in deren Musiksprache eingebettet wurde.

Prof. Ekhart Wycik ist international renommierter Opern- und Konzertdirigent, er lehrt an der Hochschule für Musik FRANZ LISZT in Weimar. 2016 erschien sein Buch „Zauberflöte – die unbekannte Bekannte. Freimaurerische Strukturen, Symbole und Musik in Mozarts letzter Oper“.

Herzliche Einladung zu diesem öffentlichen Vortrag für den 25. Januar 2020 um 13:00h in das Haus Dacheröden,  Am Anger 37 in Erfurt.

Der Eintritt ist frei.

Buch: Zauberflöte – die unbekannte Bekannte

Buchvorstellung “Logen und Freimaurer in Erfurt”

zur Vorstellung des Buches “Logen und Freimaurer in Erfurt” am 27.01.2018 im Haus Dacheröden, waren ca. 80 interessierte Erfurter erschienen, so das noch reichlich Stühle aufgestellt werden mussten.Unter Ihnen auch Brüder und Schwestern benachbarter Logen.
Mit dem Grußwort des Meisters vom Stuhl, Dr. Jürgen Siefert, begann die Veranstaltung.
Im Anschluss stimmte Dr. Lutz Hausberg, der Buchautor, mit einleitenden Worten die Gäste auf seinen Vortrag ein.
Vielseitig und mit vielen Informationen versehen stellte der Autor dann die Geschichte der Logen und Freimaurer in Erfurt kurz dar.

Das Schlusswort bildete der Spruch von Bruder Lessing
„Die Freimaurerei ist nichts Willkürliches, nichts Entbehrliches: sondern etwas Notwendiges, das in dem Wesen des Menschen und der bürgerlichen Gesellschaft gegründet ist.“

Im Anschluß konnten die Gäste Fragen an den Autor und die anwesenden Brüder stellen. Was machen die Freimauer so?, Warum gab es immer wieder Verbote der Freimaurerei?, Gibt es in Erfurt Projekte die unterstützt werden?, Was ist mit dem Vermögen nach der Auflösung durch die Nazis passiert?, Gibt es Logen in Russland – gab es Freimaurer zur Zarenzeit?, Sind im Buch die an einigen Häusern befindlichen „Freimaurerzeichen“ beschrieben?, War die Erfurter Loge bei der Ausstellung in der Stadtbibliothek beteiligt?, Gibt es noch Auseinandersetzungen mit den Schriften von Frau v. Luddendorff?, Sind Rudolf Steiner und die Rosenkreuzer mit der Freimaurerei verbunden? – dies waren die Fragen welche die Anwesenden stellten und sehr fundiert sowie offen beantwortet wurden.

Wir bedanken uns für das große Interesse der Gäste und freuen uns auf weitere Veranstaltungen.

Begrüßung durch den Meister vom Stuhl:
Begrüßung Meister vom Stuhl

Den Vortrag gibt es hier zum Nachlesen:
Autorenlesung Erfurt 27.1.18 

gut gefüllter Saal

Dr. Jürgen Siefert, MvSt.

Dr. Lutz Hausberg

Dr. Lutz Hausberg, Autor

Freimaurer – Eine Spurensuche in der 8. Provinz | MDR.DE

Quelle: Freimaurer – Eine Spurensuche in der 8. Provinz | MDR.DE

 

Zitat MDR:
“Verdächtig: Ein Lustschloss hatte sich der neue Graf auf die alte Wasserburg bauen lassen, in Molsdorf, mitten im Nirgendwo zwischen Erfurt und Gotha. Zum Grafen von Gotter kamen extravagante Gäste. Was trieben sie? Orgien feiern? Den Teufel anbeten? Im Dorf nannten sie den Grafen “Lotter-Gotter” – was sie bis heute tun. In Wahrheit war Gotter ein gefragter Diplomat und Molsdorf das erste Freimaurer-Nest Thüringens. ”